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Korngrößenverteilung nach DIN 18123 (Abschnitt 7)

Methode: Korngrößenverteilung durch Siebung und Sedimentation

Kombinierte Kornverteilung - Siebanteil
Teilprobe für die Siebung

Kombinierte Kornverteilung - Schlämmanteil
Teilprobe für die Sedimentation

Definition

Für gemischtkörnige Böden mit nennenswerten grobkörnigen und feinkörnigen Anteilen erfolgt die Bestimmung der Korngrößenverteilung durch Siebung und Sedimentation (auch als kombinierte Kornverteilung bekannt).

Probenmenge

Bodenart Ton/Schluff, sandig Sand, tonig/schluffig Kies, tonig/schuffig
Menge 0,3 kg 0,5 kg  2,0 kg

Hinweise zur Anlieferung

Proben können in Struktur und im Wassergehalt gestört sein. Von "nennenswerten" Beimengungen sollte bei mehr als 10 % Feinanteilen (Ton/Schluff) oder Grobanteilen (Sand/Kies) ausgegangen werden.

Versuchsdurchführung

Eine gemischtkörnige Probe wird in zwei Teilproben bearbeitet. An einer Teilprobe wird nach dem nassen Abtrennen der Feinanteile die Korngrößenverteilung durch Siebung ermittelt. An der anderen Teilprobe wird nach Abtrennung der Grobanteile die Korngrößenverteilung durch Sedimentation bestimmt. Die Untersuchung wird daher auch als kombinierte Korngrößenverteilung bezeichnet.

Auswertung und Dokumentation

Die Teilergebnisse aus Siebung und Sedimentation werden rechnerisch auf die Gesamtprobe bezogen.

Als Ergebnis der Bestimmung der Korngrößenverteilung durch Siebung und Sedimentation werden die ermittelten Massenanteile über den zugehörigen Korndurchmessern bzw. Siebweiten aufgetragen und als kombinierte Körnungslinie (Schlämmast und Siebast) dargestellt.

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