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Kalkgehaltsbestimmung nach DIN 18129

Methode: Gasometrische Messung nach Scheibler

Kalkgehalt - Gasometer nach Scheibler
Gasometer nach Scheibler

Definition

Der Kalkgehalt gibt den Massenanteil an Karbonaten im Verhältnis zur Festsubstanz  einer Probe an.

Probenmengen

Bodenart alle
Menge 0,1 kg

Hinweise zur Anlieferung

Proben können in Struktur und im Wassergehalt gestört sein. Die Bestimmung des Kalkgehaltes erfolgt an trockenem und zerkleinertem Material.

Versuchsdurchführung

Die getrockneten Bodenproben werden zur Bestimmung des Kalkgehaltes gewogen und mit Salzsäure zersetzt. Dabei entsteht aus den Karbonatanteilen im Boden gasförmiges Kohlendioxid. Durch Ausführung des Versuchs im luftdicht verschlossenen Gasometer (Scheibler-Gerät) kann das entstehende Volumen des Kohlendioxids gemessen werden.

Auswertung und Dokumentation

Die Masse der in der Bodenprobe enthaltenen Karbonate wird aus dem entstandenen Gasvolumen berechnet. Der Kalkgehalt wird als Massenanteil an Karbonaten im Verhältnis zur Festsubstanz des Bodens angegeben. Das Protokoll der Kalkgehaltsbestimmung gibt die eingewogene Trockenmasse des Bodens, das gemessene Gasvolumen und die errechnete Masse der Karbonate an. Der Kalkgehalt wird als Verhältnis Karbonatmasse zur Ausgangstrockenmasse in % angegeben.

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