Laborversuche schnell und günstig

Ausrollgrenze nach DIN 18122 Teil 1

Methode: Rollen auf saugender Unterlage

Ausrollgrenzenbestimmung auf saugender Unterlage  Ausrollen auf saugender Unterlage

Definition

Die Ausrollgrenze ist der Wassergehalt am Übergang vom steifen zum halbfesten Zustand eines Bodens.

Probenmengen

Bodenart Ton/Schluff Ton/Schluff, sandig
Menge 0,05 kg 0,1 kg

Hinweise zur Anlieferung

Proben können in Struktur und Wassergehalt gestört sein. Die Bestimmung der Ausrollgrenze erfolgt an aufbereitetem Material.

Versuchsdurchführung

Die eingeweichte und zu eine knetbaren Masse aufbereitete Bodenprobe wird auf einer saugfähigen Unterlage zu Walzen von 3 mm Durchmesser ausgerollt und anschließend wieder zusammengeknetet. Ausrollen und Zusammenkneten werden wiederholt bis die Walzen beginnen zu zerbröckeln. An den bröckelnden Walzen wird der Wassergehalt bestimmt.

Es werden drei Teilversuche ausgehend vom gut knetbaren Ausgangsmaterial ausgeführt.

Auswertung und Dokumentation

Aus den Teilversuchen wird der Mittelwert errechnet und als Wassergehalt an der Ausrollgrenze im Protokoll angegeben.  


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